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少林、松林、小林 |
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• Shōrin, Shōrin oder Shōrin? • Shōrin, Shōrin oder Shōrin? Von Andreas Quast, 2003. Ich bin alles andere als ein Experte im Shōrin-ryū. Aber wahrscheinlich gerade deshalb hab' ich nie so ganz verstanden, von welchem Stil denn eigentlich die Rede war, wenn Shōrin-ryū ins Spiel geworfen wurde. Wieder einmal zeigte sich, dass erst die Kanji die Angelegenheit deutlich machen. Shōrei-ryū laß' ich hier übrigens einmal bewußt außen vor, um das Ganze nicht allzu unübersichtlich werden zu lassen.
Shōrin-ryū 少林流
Auch Matsubayashi kann alternativ „Shōrin“ gelesen werden. Es bedeutet „Kiefernhain.“
Auch diese beiden können „Shōrin“ ausgesprochen werden. Ko und Shō sind zwei Möglichkeiten der Lesung des Kanji 小. Tatsächlich wird angenommen, dass lediglich ein „Lesefehler“ zu der Unterscheidung führte. Von ihrer Herkunft her sind beide Stile nahezu identisch. Kobayashi / Shōbayashi 小林 bedeutet „kleiner Wald.“
1954 von Nakazato Joen gegründet. Shōrin-ji 少林寺 bedeutet „Shaolin Tempel.“
Dies ist wiederum eine alternative Lesung derselben Kanji wie in „Shōrin-ryū,“ mit „Shōrin“ wieder in der Bedeutung „Shaolin.“ Die Lesung des Kanji 少 als Shō bedeutet „wenig, ein bisschen“, wohingegen die Lesung Sukunai „wenig, gering“ bedeutet (Dieser Stil ist auch als Matsumura Seitō-ha 松村正統派 bekannt.
Aus oben genannten Gründen kann man Shōrin folgendermaßen unterscheiden:
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