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琉球拳法唐手沿革概要

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 Geschichtlicher Überblick des Karate-dō.


Geschichtlicher Überblick des Karate-dō. Kampfkunst von Ryūkyū. Von Chōjun Miyagi.

 

 Aus dem japanischen Original übersetzt von Sanzinsoo unter dem Titel "Historical Outline of Karate-dō, Martial Art of Ryūkyū." Siehe: http://uk.geocities.com/sanzinsoo/

 Deutsche Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sanzinsoo.

 Anmerkungen vom deutschen Übersetzer in eckigen Klammern [...].

 

Bemerkungen: Der japanische Titel lautet „Ryūkyū Kenpō Karate-dō Enkaku Gaiyō 琉球拳法唐手沿革概要“. Dieser Aufsatz erschien als Anhang in zwei Büchern, “Okinawa no Karatedō“ von Shōshin Nagamine (1975, Shinjinbutsu Oraisha) und „Okinawa Den Gōjū-ryū Karate-dō“ von Eiichi Miyazato (1979, Jitsugyo no Sekaisha). Einige Teile dieser Übersetzung wurden weggelassen.

 

[Zur Schreibweise von Karate benutzte Chōjun Miyagi die "alten" Zeichen für Tōde 唐手 (Kampftechnik aus China). Die Bezeichnungen "Kampfkunst" oder "Kampfmethode" werden im Original als Kenpō 拳法, Budō 武道 oder Bujutsu 武術 gegeben]


Inhalt

Bemerkungen aus dem Original

1. Einleitung 緒言

2. Wie Kenpō nach Ryūkyū (Okinawa) kam 過去に於ける唐手界

(1) Die Sechsunddreißig chinesischen Immigranten 三十六姓

(2) Die Ōshima Aufzeichnungen 大島筆記

(3) Die Einführung in der Keichō-Zeit 過去に於ける慶長

3. Die Karate-Kreise der Vergangenheit

4. Wie wir heute Karate unterrichten 現在の唐手指導状況

5. Über die Stilrichtungen oder Ryū des Karate 唐手の流派に就いて

6. Die Merkmale des Karate 唐手の特徴

7. Die Zukunft des Karate-dō 唐手道の将来

8. Die Unterrichtsmethode des Karate 唐手指導方法

(1) Vorbereitungsübungen - Yobi Undo 予備運動

(2) Grundlegende Kata 基本型

(3) Ergänzende Übungen 補助運動

(4) Kaishu Kata 開手型

(5) Kumite Training 組手練習


 

Bemerkungen aus dem Original:

Dieser Aufsatz wurde extra von Meister Chōjun Miyagi für die Mitglieder des Vereins geschrieben und vorbereitet, als er für uns eine Vorlesung „Über Karate“ gab, sowie seiner Demonstration im Hörsaal im 4. Stock des Meiji Shoten in Sakaisuji, Osaka, am 28. Januar 1936.

 

1. Einleitung

緒言

Was ist Karate? Es ist die Kunst, in der wir Geist und Körper für eine bessere Gesundheit im täglichen Leben üben. Im Notfall jedoch ist es die Kunst der Selbstverteidigung ohne jede Waffe. In den meisten Fällen kämpfen wir mit unserem Körper - Hände, Füße, Ellenbogen etc. – um einen Gegner zu besiegen. Den Umständen entsprechend benutzen wir in einigen Fällen jedoch mitunter auch Waffen (wie Bō, Sai, Nunchaku, Tonfa, Weeku [Ueku], Kama etc.).

Karate wird von den Menschen oft missverstanden. Wenn sie sehen, wie jemand fünf Holzbretter oder einige Dachziegel mit seiner/ihrer Faust zertrümmert, denken sie, dies sei der Hauptteil des Karate. Natürlich ist dies kein Hauptteil des Karate, sondern lediglich ein belangloser Teil des Karate. Die Wahrheit oder das Tao des Karate kann - wie in anderen Kampfkünsten auch –nur in ihrem ultimativen Ziel verstanden und gemeistert werden, welches jenseits jeder Lehre liegt und nicht in Worten beschrieben werden kann.

 

2. Wie Kenpô nach Ryūkyū (Okinawa) kam

拳法渡来に就いて

In Ryūkyū ist der Name „Karate“ ein besonderer Begriff. Karate stammt ursprünglich aus dem chinesischen Kungfu. Wir haben nur wenige Bücher über die Herkunft des chinesischen Kungfu, deshalb können wir nicht sofort Schlussfolgerungen [über die Abstammung] treffen. Doch gemäß einer bestimmten Theorie entstanden die Kampfkünste in Zentralasien und dem Gebiet um die Türkei [gemeint ist wahrscheinlich das Zweistromland], als sich die antiken Zivilisationen entwickelten. Und dann wurde es allmählich in China eingeführt. Wir kennen jedoch noch eine weitere Theorie. Sie besagt, dass chinesisches Kungfu vor etwa 5.000 Jahren in der Zeit des Gelben Kaisers (Kaiser Huang[di]) entstand, der eine großartige Kultur im Becken des gelben Flusses gründete. Jedenfalls ist es nicht schwierig sich vorzustellen, dass der Prototyp der Kampfkünste durch den dem Menschen von Natur aus innewohnenden Kampfgeist entstand. Beispielsweise wurden die meisten chinesischen Kungfu-Stile durch die Imitation der Bewegungen kämpfender Tiere oder Vögel geschaffen. Dies kann man an den Stilnamen erkennen, wie Tiger-Stil, Löwen-Stil, Affen-Stil, Hund-Stil, Kranich-Stil usw. Später teilte sich das chinesische Kungfu in südliche und nördliche Schule. Darüber hinaus teilte sich jede dieser Sparten weiter in Neijia und Waijia. Das Hauptmerkmal von Neijia ist die Nachgiebigkeit, und es ist eine defensive Kampfart. Wudang Kungfu (z.B. Taichi) ist typisch für Neijia. Das Hauptmerkmal von Waijia ist Härte, und es handelt sich um einen aggressiven Kampfstil. Shaolin Kungfu ist typisch für Waijia, und wurde im Shaolin Tempel auf dem Berg Songshang in der Provinz Henan entwickelt.

Und später, in den Zeiten der Tang- und Song-Dynastien, finden wir viele Kungfu-Kämpfer auf der Höhe ihres Erfolges.

Überlegen wir, wie Karate in Ryūkyū (Okinawa) eingeführt wurde, dann gibt es dazu verschiedene Meinungen ohne jeglichen historischen Beweis. Bisher sind wir in dieser Angelegenheit noch zu keinem korrekten Schluß gelangt. Es gibt drei Haupttheorien, nämlich die „Sechsunddreißig chinesische Immigranten“, die „Ōshima Aufzeichnungen“ und die „Einführung in der Keichō-Zeit“. Im Folgenden einfache Erklärungen jeder dieser Theorien.

 


1392, in der chinesischen Ming-Dynastie, kamen sechsunddreißig chinesische Immigranten aus der Provinz Fujian nach Ryūkyū. Zu dieser Zeit wurde das Karate durch die chinesischen Immigranten aus der Provinz Fujian in Ryūkyū eingeführt.

 


1762 geriet das Handelsschiff des Ryūkyū Königreichs auf dem Weg nach Satsuma (der heutigen Präfektur Kagoshima) in einen schweren Sturm, und wurde an der Küste von Ōshima in Tosa (der heutigen Provinz Kochi) an Land gespült. Shiohira Pechin, ein hochrangiger Offizieller des Schiffes, war ein intelligenter Mensch. Er wurde von Choki Tobe unterstützt, einem intellektuellen, der in Ōshima lebte. Tobe schrieb Shiohiras interessanten Geschichten über das Ryūkyū Königreich nieder. Seine Aufzeichnungen wurden „Ōshima Hikki“ (die Ōshima Aufzeichnungen) genannt. Im dritten Band der „Ōshima Aufzeichnungen“ steht: „Koshankun, ein Kungfu-Kämpfer, kam – begleitet von seinen Schülern - von China nach Ryūkyū (Okinawa).“ Den Aufzeichnungen zufolge nannten die Menschen jener Zeit die Kampfkünste „Kumiaijutsu“ anstatt Karate. Diese Anmerkung ist das verläßlichste schriftliche Zeugnis über Karate.

 


1609 (14. Jahr Keichō) drang der Shimazu-Klan aus Satsuma (der heutigen Präfektur Kagoshima) im Ryūkyū Königreich ein und sie untersagten den Bewohner von Ryūkyū den Besitz von Waffen. Manch einer glaubt, dass Karate in dieser Zeit als spontane Reaktion auf die grausame Unterdrückung durch die Satsuma entstand. Andere behaupten, dass Karate keine einheimische Entwicklung war, sondern von China eingeführt wurde. Ich denke es ist angemessen in Betracht zu ziehen, dass Karate eine Verbindung des Kenpō aus China und des „Te“ war, einer einheimischen Kampfmethode, die bereits existierte. So entwickelte sich Karate auf bemerkenswerte Weise und selbst heute wird es noch auf vernünftige Art und Weise weiter verfeinert und entwickelt. Es gibt einige wenige andere Meinungen zur Herkunft des Karate, doch dabei handelt es sich um verbreitete falsche Vorstellungen, welche eine Erwähnung nicht wert sind.

Wie oben erwähnt, gibt es bisher keine endgültige und überzeugende Meinung zu diesem Thema. In jedem Fall jedoch wurde Karate über sehr viele Jahre hinweg entwickelt, modifiziert und verbessert.

 

3. Die Karate-Kreise der Vergangenheit

過去に於ける唐手界

Auch kennen wir die Herkunft des Namens „Karate“ nicht, doch es ist richtig, das der Name „Karate“ vor kurzem geschaffen wurde. In alten Zeiten wurde es „Te“ genannt. In jener Zeit wurde Karate von den Menschen heimlich geübt und einige wenige hoch entwickelte Kata lehrte ein Meister ausschließlich an seinen besten Schüler. Hatte der Meister keinen geeigneten Schüler, brachte er diese hoch entwickelten Kata niemandem bei, und schließlich verschwanden solche Kata für immer. Als Ergebnis [dieser Besonderheit] gab es viele Kata, die nicht weitergegeben wurden. Etwa zur Mitte der Meiji-Zeit (1868-1912) wurde die althergebrachte Art und Weise der Geheimhaltung durch bedeutende Karate-Meister abgeschafft. Karate wurde für die Allgemeinheit zugänglich und so bald von der Allgemeinheit anerkannt. Dies war der Beginn der [eigentlichen] Entwicklung des Karate. Entsprechend der rasch voranschreitenden Kultur, wurde [der Wert des] Karate auch für den Sportunterricht erkannt, und es wurde als Lehrfach an den Schulen eingeführt. Folglich gewann das Karate endlich gesellschaftliche Anerkennung.

 

4. Wie wir heute Karate unterrichten

現在の唐手指導状況

Laut der mündlichen Überlieferung, wurde in der Lehrmethode der alten Zeit großer Wert auf Selbstverteidigungstechniken gelegt. Mit dem Leitspruch „kein erster Angriff im Karate“ machten die Lehrer ihren Schülern den moralischen Aspekt deutlich. Ich hörte jedoch, das sie in Wirklichkeit dazu neigten solche moralischen Prinzipien nicht einzuhalten oder ihre Befolgung zu versäumen. So wurde die Lehrmethode mit der sich ändernden Zeit immer weiter verbessert. Heute haben wir den falschen Brauch, der „als erstes der Körper, als zweites der Geist“ genannt wird, unterbrochen und abgeschafft, und wir gingen unseren Weg in Richtung des Tao der Kampfkünste oder der Wahrheit des Karate. Schließlich gelangten wir zu dem richtigen Leitspruch „als erstes der Geist, als zweites der Körper,“ d.h., Karate und Zen sind ein und dasselbe [Ken Zen ichinyo].

Die derzeit mit Karateunterricht beschäftigten Personen innerhalb und außerhalb der Präfektur Okinawa sind die folgenden. (in zufälliger Reihenfolge)

 

  • Innerhalb der Präfektur Okinawa:

Kentsu Yabu, Chomo Hanashiro, Chotoku Kyan, Anbun Tokuda, Juhatsu Kyoda, Choshin Chibana, Jinsei Kamiya, Shinpan Shiroma, Seiko Higa, Kamado Nakasone, Jin‘an Shinzato, Chōjun Miyagi

 

  • Außerhalb der Präfektur Okinawa (in Japan):

Gichin Funakoshi, Choki Motobu, Kenwa Mabuni, Masaru Sawayama, Sanyu Sakai, Moden Yabiku, Jizaburo Miki, Yasuhiro Konishi, Shinji Sato, Mizuho Mutsu, Kamesuke Higaonna, Shinjun Otsuka, Shin[ken] Taira, Koki Shiroma, Kanbun Uechi

 

5. Über die Stilrichtungen oder Ryū des Karate

唐手の流派に就いて

Es existieren mancherlei Vorstellungen über die Ryū oder Stile des Karate in Ryūkyū (Okinawa), doch dies sind lediglich Vermutungen ohne exakte Forschungen oder Beweise jeglicher Atr. In dieser Angelegenheit haben wir das Gefühl, im Dunkeln zu tappen.

Einer verbreiteten Meinung nach können wir Karate in zwei Stile kategorisieren; Shōrin-ryū und Shōrei-ryū. Danach eignet sich ersterer für eine starke, stämmige oder beleibte Person, während sich letzterer für eine schlankere Person eignet. Solch eine Vorstellung erwies sich jedoch bei vielen Untersuchungen als verkehrt. Allerdings existiert [auch] eine einzige glaubwürdige Vorstellung. Sie lautet wie folgt: 1828 (in der chinesischen Qing/Ching-Dynastie) erbten unsere Vorfahren einen Kungfu-Stil aus der Provinz Fujian, China. Sie führten ihre Studien fort und formten daraus Gōjū-ryū Karate. Selbst heute noch existiert eine altgläubige Gruppe, welche das sortenreine und authentische Gōjū-ryū Karate erbte.

 

6. Die Merkmale des Karate

唐手の特徴

Einige der Vorteile des Karate sind folgende.

 

  • (1) Für das Training von Karate wird kein großer Raum oder weitläufiges Gelände benötigt.

  • (2) Du kannst Karate für sich selbst üben. Du kannst Karate auch zusammen mit anderen Karate-ka üben, indem du eine Gruppe [Verein] bildest.

  • (3) Es bedarf nicht vieler Stunden, die du mit der Übung des Karate verbringst.

  • (4) Du kannst für deine Körperkraft geeignete Kata auswählen und diese unabhängig von Alter und Geschlecht üben.

  • (5) Ohne viel Geld aufwenden zu müssen, kannst du Karate ohne oder mit einfacher Ausrüstung (wie einem Makiwara) üben.

  • (6) Karate ist ein sehr wirksames Mittel zur Gesundheitsförderung. Es gibt viele Karateka die gesund sind und lange leben.

  • (7) Als Ergebnis deines Trainings von Geist und Körper kannst deinen Charakter kultivieren und einen unbezwingbaren Geist erlangen.

 

7. Die Zukunft des Karate-dō

唐手道の将来

Die Zeiten, als Karate im Geheimen gelehrt wurde, sind vorbei, und sie neue Zeit ist angebrochen, in der wir Karate öffentlich und offiziell üben und studieren. Deshalb sieht die Zukunft des Karate-dō gut aus. Diese Gelegenheit wahrnehmend, sollten wir damit aufhören, Karate zu verkaufen als sei es eine geheimnisvolle und magische Kampfmethode von einer kleinen Insel namens Ryūkyū. Wir sollten Karate für die Öffentlichkeit zugänglich machen und Kritik, Meinungen und Studien anderer bedeutender Experten der Kampfkunst annehmen. In der Zukunft sollten wir uns komplette Protektoren für sichere Karate Turniere ausdenken, so wie in anderen Kampfkünsten, so dass Karate zu einer der japanischen Kampfkünste wird.

Heutzutage ist Karate-dō in ganz Japan verbreitet, wo viele Menschen hart Karate-dō studieren. Selbst außerhalb von Japan ist Karate-dō verbreitet. Es gibt einen Mann, der an der Universität in Tōkyō graduierte. Nun verbreitet und studiert er Karate in Europa. Im Mai 1934 wurde ich von dort lebenden Okinawanern und einer Zeitung [Ryūkyū Shinpōsha] eingeladen, Karate-dō in Hawaii, U.S.A., zu verbreiten und zu lehren. Seitdem wurden in Hawaii Karate-Vereine gegründet.

Wie oben erwähnt, ist Karate-dō nicht nur eine japanisches Budō/Bujutsu geworden, sondern auch eine internationale Kampfkunst.

 

8. Die Unterrichtsmethode des Karate

唐手指導方法

Da jeder Mensch eigene unverwechselbare Merkmale besitzt, ist die Entwicklung der Muskulatur ihrem unterschiedlichen Gebrauch entsprechend verschieden. Deshalb machen wir zuerst "Vorbereitungsübungen," um unsere Muskulatur zu entwickeln, so dass wir die Karate-Übungen leichter durchführen können. Danach folgen "Grundlegende Kata," "Ergänzende Übungen," "Kaishu Kata" und "Kumite Training." Auf diese Weise unterrichten wir Karate. Jeder dieser Punkte läuft wie folgt ab.

 


Wir trainieren jeden Muskel unseres Körpers, um seine Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zu erhöhen, und danach üben wir die grundlegenden Kata [Kihon Kata], und zwar Sanchin, Tenshō und Naifanchi. Nach der Übung der Kata wiederholen wir Vorbereitungsübungen, um die Muskulatur zu entspannen. Und wir machen eine Atemübung und eine Ruhepause.

 


Sanchin, Tenshō und Naifanchi sind die grundlegenden Kata. Durch die Übung dieser Kata erreichen wir die richtige Körperhaltung. Wir vermögen auf richtig Weise Ein- und Ausatmen. Wir können eine Abstimmung vornehmen, indem wir unsere Kraft harmonisch steigern oder vermindern. Wir entwickeln eine leistungsfähige Physis und den starken Willen eines Kriegers.

 


Diese Übung ermöglicht es uns, die Kaishu Kata ordentlich zu lernen und auszuführen. Mit bestimmten Bewegungen trainieren wir jeden Teil unseres Körpers. Auch trainieren wir mit verschiedenen Geräten, um die allgemeine Gesamtkraft wie auch die Kraft bestimmter Bereiche zu erhöhen.

 


Wir haben heutzutage etwa dreißig Arten von Kata, und ihre Namen sind vielfältig, abhängig von ihren  Schöpfern. Kata enthalten defensive wie auch offensive Techniken, die in geeigneter Weise verbunden sind. Kata enthalten verschiedene Bewegungsrichtungen und sie sind so etwas wie Gymnastik/Leibesübungen. Wir sollten Kata ausführen, indem wir die geistige und körperliche Kraft in Übereinstimmung dem technischen Zweck oder der Absicht der Technik einsetzen, so dass wir die Prinzipien des Öffnens und Schließens [der Muskelspannung?] lernen können.

 


Wie entschlüsseln die Kaishu Kata, die wir bereits gelernt haben, und in den in Kaishu Kata studieren wir defensive und offensive Techniken. Im Verständnis der technischen Absicht, üben wir die Angriffs- und Verteidigungstechniken mit dem Kampfgeist wie einer realen Situation.

 

- Ich fasse wie folgt zusammen. Durch die grundlegenden Kata Sanchin, Tenshō und Naifanchi rufen wir die Wechselbeziehung von Geist und Körper hervor. Durch die korrekte Übung der Kampfmethoden der Kaishu Kata und des Kumite Trainings, eignen wir uns den Geist des Budō, Budō Keishin 武道精神,  an.

 

Busaganashi