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     Eine frühe Referenz


Hakone: Stadt in Sagami 相模, bekannt für seine Thermalquellen und sein erfrischendes Klima. Einst wurde dort eine Sperre zur Überwachung von Reisenden errichtet.

 

Seki: Ehemalige Durchgangssperren, die der Überprüfung der Genehmigungen (fuda 札, warifu 割り符) der Reisenden dienten. Den Ort, an dem sie errichtet wurden, nannte man Sekisho 関所, die zugehörige Wachabteilung Sekimori 関守.

Dictionnaire D’histoire et de Géographie du Japon, 1906[1].


 

•  Hakone Sekisho-ato  箱根関所址

Die Überreste der Hakone Kontrollstation

 

Von Andreas Quast

 

Engelbert Kaempfer (1651-1716) gibt uns einen frühen Bericht über einen historischen Ort Japans, an dem vom 17. bis Mitte des 19. Jahrhundert wirkungsvolle bewaffnete und unbewaffnete Techniken für den Einsatz gegen widerstrebende Samurai entwickelt worden sein sollen[2]. Auch wenn Engelbert Kaempfer nicht direkt etwas über solche Kampftechniken erzählt, ist es doch interessant zu erfahren, wie er dorthin gelangte und was er zu berichten wusste.

Etwa drei Jahre nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges, am 16. Dezember 1651, wurde Engelbert Kaempfer in Lemgo in der westfälischen Grafschaft Lippe geboren. Nach Aufenthalten in Holland, Lüneburg und Lübeck gelangte er als 21-jähriger nach Danzig, wo er dreieinhalb Jahre Sprachen, Philosophie und Geschichte studierte. Später ging er kurz nach Warschau, Thorn, Danzig und Elbing, bevor er 1676 vier Jahre in Königsberg ansässig wurde. Dort verdiente er seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer und betrieb neben seinem Medizinstudium hauptsächlich ein Studium der Naturwissenschaften. 1680 kehrte er, nach zwölfjährigem Bildungsaufenthalt in der Ferne, in die lippische Heimat zurück. Doch hielt es ihn dort nicht lange. Über Königsberg, wo er seine medizinischen Studien formell abschloß, gelangte er nach Upsala, Schweden. Als der schwedische König Karl XI. im Frühjahr 1683 eine Gesandtschaft nach Rußland und Persien entsandte, die seinem Land wirtschaftliche Beziehungen zum Orient eröffnen sollte, begleitete der zweiunddreißigjährige deutsche Arzt Engelbert Kaempfer den niederländischen Leiter der Mission, Ludwig Fabricius, als Legationssekretär. Diesen Auftrag setzte er bis 1684 fort. 1685 trat Kaempfer als „Oberchirurgus“ in die Dienste der Niederländisch-Ostindischen Kompanie in Bender Abbas am Persischen Golf. 1687 wurde er als Arzt an Bord eines niederländischen Schiffes genommen, das für Batavia auf Java bestimmt war. Dort traf er nach einigen Etappen 1689 ein. Kaempfer, von Beruf Arzt, von Berufung Forscher, verließ Batavia am 7. Mai 1690 an Bord eines Segelschiffes und ging seiner „bedeutendsten Leistung“ entgegen, nämlich der „geographischen Öffnung Japans in einer solch interessanten und wertvollen Art, daß wir in seinem Bericht eine bis heute unentbehrliche Quelle erblicken müssen.“[3] Nach einem Aufenthalt in Bangkok gelangte er am 26. September 1690 nach Nagasaki, Japan.

In Japan nahm Kaempfer an zwei Gesandtschaftsreisen zum Hof des Shoguns in Edo (Tokyo) teil. Die erste fand 1691 statt, die zweite Reise dauerte vom 2. März bis zum 21. Mai 1692. Diese „Hofreisen“ dienten dazu, „dem [japanischen] Kaiser ihre [der Niederländisch-Ostindischen Kompanie] Ehrerbietung zu bezeugen und Geschenke zu überreichen“ (Kaempfer). Am 11. März 1692 notierte Kaempfer in seinen Aufzeichnungen folgenden Bericht der Reise von Nagasaki nach Edo[4]:

 

„Den 11. März, Sonntag, nach Aufgang der Sonne setzten wir uns in Cangos [Kago 駕篭: Sänfte, Tragkorb], worin wir heute bis in die Stadt Odowara [小田原], nämlich über das Gebirge Fackone [d.i. Hakone 箱根] und durch verschiedene Dörfer, acht Meilen getragen wurden.

Des Vormittags ging es vier Meilen bergan, meistens über einen kahlen, hier und da mit Rohr und Schilfgras bewachsenen Boden. Mein japanischer Dodsutski [道中記; ein japanisches Strassenbuch] oder das Reisebuch ermahnte den Reisenden, sich besonders auf diesem einsamen Wege in acht zu nehmen. Auf der äußersten Höhe des Berges sah man zur Seite einen langen Grenzstein, der den Anfang der Herrschaft Odowara andeutete und zugleich die Provinz Idsu [伊豆; Izu] von Sagami [相模] scheidet. Von hier drehte man sich ferner wiederum mühsam bergunter und erreichte nach etwa 10 Straßenlängen oder nach einer Stunde den Flecken Togitz [d.i. das Dorf Hakone], der gewöhnlich nach dem Namen des Gebirges Fackone [Hakone] genannt wird und wo wir, auf der Hälfte unseres heutigen Weges, Mittag machten.

Sowohl die Lage als verschiedene Umstände, vornehmlich die angrenzende mittelländische Bergsee [Ashinoko 芦ノ湖; d.i. der See Ashi], machen diesen Ort so merkwürdig, daß ich mich ein wenig dabei aufhalten muß. Der Flecken an sich besteht aus etwa 250 schlechten Häusern, meist in einer langen, bogenweise gekrümmten Gasse am Südostufer der genannten, auf so hohem Gebirge gleichsam in der Luft gelegenen See, welche jedoch, da sie noch von anderen rauhen Bergen umgeben  und umschlossen wird, nicht überlaufen und austreten kann. Unweit dem Nordufer soll, wie man mir sagte, ein goldreiches Erz gegraben werden. Am Ostufer steht der spitz zulaufende Berg Fitango Jamma. Wegen der bergigen, rauhen Ufer läßt sich eben diese See nicht wohl umgehen, sondern man fährt mit kleinen Kähnen, wo man hin will. Es werden darin verschiedene Arten von Fischen gefangen, worunter nur Lachse und Strömlinge genannt werden konnten. Die Entstehung derselben wurde für ganz gewiß einem Erdbeben zugeschrieben, wodurch vor alters dieser Ort eingesunken. Als einen Beweis davon führt man die unermeßlichen Suggi oder Zedernstämme an, welche sich in dem tiefen Grund von ungemeiner Dicke häufig finden und die auf Erfordern und Befinden des Landesherrn von Tauchern losgehoben und herausgebracht werden. Man trifft außer dem überhaupt keinen Ort in Japan an, wo diese Art Bäume so hoch, gerade und schön und in einer solchen Menge wachsen als hier.

Da es weder Fliegen noch Mücken hier gibt, so wird man des Sommers in seiner Ruhe nicht viel gestört, des Winters hingegen ist der Aufenthalt eben nicht so gar bequem, denn die Luft ist so kalt, schwer, dunstig und ungesund, daß ein Fremder ohne Nachteil seiner Gesundheit nicht wohl lange aushalten kann, wie mich den der ehemalige Generaldirektor der holländischen Kompanie, der Herr von Camphuysen, versichert, daß er sich seinen schwächlichen Körper an keinem anderen als an diesem Orte zugezogen habe.

Zu Ende des Fleckens befand sich eine kaiserliche Wacht [d.i. der militärische Kontrollpunkt Hakone], die gleich der zu Array keinen Reisenden mit Gewehr und Frauenpersonen durchläßt und noch weit mehr bedeutet, auch stärker ist als jene, weil dieser Ort gleichsam den Schlüssel von Jedo [Edo 江戸; Tokyo 東京] abgibt, wo die Westländer nicht vorbei- und nebenhergehen können. Das an einer sehr engen Passage stehende Wachthaus ist vorn und hinten mit Staketen und starken Toren versehen, auch zur Rechten mit steilen Bergklippen und zur Linken mit der See von der Natur befestigt.

Nach dem Essen verfolgten wir unseren Weg unter den Geriesel vieler mit mancherlei schönen Pflanzen bewachsenen Bäche durch eine angenehme felsige Kluft das Gebirge hinab bis zu unserem Nachtlager. Wir stießen demnach zuerst auf die genannte kaiserliche Wache an dem Ende des Fleckens, wo alle Japaner aus den Körben und von den Pferden stiegen und sich der Untersuchung ihrer Personen und Sachen, die jedoch nur obenhin geschah, mit entblößten Häuptern unterwarfen. In dem Fall eines Argwohns, daß etwa eine Frauenperson sich in einen Mann verkleidet hätte, mußten dazu bestellte Weibsleute eine handgreifliche Erkundigung vornehmen. Eine nach Jedo reisende Privatperson wurde hierselbst, als sie keinen Paß vorweisen konnte, drei Tage gefangengehalten und dann erst wieder ihres Weges gewiesen.“

 

Kaempfers Bericht datiert auf das Jahr 1692, also mitten in die Tokugawa-Zeit, in der den Kampfmethoden der Samurai eine besondere Rolle zufiel und in der sich auch das Jujutsu hervorragend entwickelte. Deshalb wollen wir diesen Augenzeugenbericht etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Heutzutage ist das von Kaempfer erwähnte Hakone wegen seines ersprießlichen Klimas und seiner Naturschönheiten eines der typischen Touristengebiete Japans und bildet den Mittelpunkt des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks. An einem friedlichen See liegend wird Hakone von einer eindrucksvollen Berglandschaft und reichlichen heißen Quellen umgeben. Im Hintergund thront majestätisch der Fuji. Besonders interessant jedoch sind die Hakone Sekisho-ate箱根関所址, die „alten Ruinen des Kontrollpunkts von Hakone.“ Was hat es mit diesem Kontrollpunkt auf sich?

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Hakone no seki  - Der Kontrollpunkt von Hakone

 

 

Jahrhundertlang befand sich Japan im Kriegszustand, bis im späten 16. Jahrhundert nacheinander Oda Nobunaga [織田信長 ] (1534-1582), Toyotomi Hideyoshi [豊臣秀吉] (1536-1598) und schließlich – als Vollender der Reichseinigung - Tokugawa Ieyasu [徳川家康] (1542-1616) um 1600 die Macht errangen. Die nun folgenden annähernd 250 Jahre waren eine verhältnismäßig friedliche Zeit für Japan; es war die Tokugawa- oder Edo-Zeit, entweder nach dem Shogun-Geschlecht der Tokugawa oder dem damaligen Sitz der Militärregierung des Shoguns [将軍], Edo, dem heutigen Tokyo, benannt. Doch Frieden ist keine passive Angelegenheit, dass wußten die Tokugawa Shogune, die militärischen Anführer Japans. Zur Sicherung des Reiches diente dem Shogun deshalb das Bakufu [幕府], die aus Samurai-Beamten bestehende Militärregierung der Tokugawa-Zeit. Dieses Bakufu ersann zahlreiche Maßnahmen, um das Land befriedet und sicher zu erhalten. Dazu gehörten die Geheimpolizei, die Abschottung nach Außen gegen die wegen ihrer Kolonisationen argwöhnisch beäugelten Europäer, das Waffenverbot für alle Stände außer den Samurai [侍; 士], u.a.

Der Shogun tat sein Bestes, um in ganz Japan die freie Reise zu ermöglichen, da dies gut für den Handel und wirtschaftliches Wachstum ist. Obwohl jedoch selbst die ärmsten Bauern frei im ganzen Land reisen durften, war es eine der Sicherungsmaßnahmen des Bakufu, an strategischen Stellen entlang aller großen Hauptverkehrsverbindungen nach und von Edo Kontrollposten aufzustellen, sogenannte Seki (関; Barriere, Tor, Sperre). Denn wenn den Menschen freie Reise erlaubt war, bestand auch die Möglichkeit, dass ein Aufstand gegen die Regierung geplant oder Schmuggel betrieben würde. Deshalb setzte der zweite Shogun Hidetada Tokugawa [徳川秀忠] zu Beginn der Edo-Zeit im 17. Jahrhundert verschiedene solcher Kontrollpunkte entlang der bedeutenden Überlandverbindungen Japans ein, welche die großen Städte und Häfen verbanden.

Die Seki waren eines der Hauptsysteme zur Verhinderung solch ungesetzmäßigen Verhaltens. Die Sperren, besonders die an den Schlüsselpässen durch die Berge, wie Hakone und Hachioji [八王子], dienten der Kontrolle der Reisenden durch die Berge und in die Kanto-Region. Kanto [関東] ist die breite und fruchtbare Ebene des östlichen Japan, die Edo umgibt und einschließt. Da dieses Gebiet das Zentrum der Macht des Shogun war, übten seine Soldaten strengste Kontrolle über dieses Gebiet aus.

Die Tokaido [東海道], eine der wichtigsten Verkehrswege, reichte über etwa 500 km von Osaka [大阪] und Kyoto [京都] bis nach Edo und wurde bereits am frühen Morgen geschäftig bereist. Nicht nur Händler und lokale Dorfbewohner bevölkerten diese Straße, sondern auch Pilgern, die den langen Weg von Edo zu den wichtigsten Tempeln und Schreinen in Westjapan angetreten sind. Manchmal erscheinen große Samurai-Kompanien, die auf der langen Reise zwischen ihren Heimatprovinzen und der militärischen Hauptstadt Edo marschieren.

Eine wichtige Nebenlinie der Tokaido ging über Gifu [岐阜] nach Hakone. Im Dorf Hakone, im gleichnahmigen Gebirge, wurde 1619 offiziell ein solcher Kontrollpunkt gegründet, der Hakone no Seki[5]. Um von Westen her zum Sitz des Tokugawa Shoguns nach Edo zu gelangen, mußte jeder Reisende dieses Dorf passieren. Deshalb kam diesem Dorf und seiner Wachstation eine große Bedeutung zu, denn neben der Regulierung des Handels kam dieser Barriere eine wichtige Funktion als Kontrollzentrum des Shoguns zu. Die Station diente der Überprüfung aller Reisenden durch Hakone. Hakone, wie auch anderen Seki z.B. in Hachioji, Kawasaki [川崎], Otsuki [大月] oder Senju [千住], hatte ein permanentes Kontingent an Wachen, die dort fest stationiert waren.

Zusätzlich zu den Wachen an den Schranken gab es Patroullien, die durch die Landschaft flanierten und nach verdächtigen Personen Ausschau hielten, die so aussahen, als ob sie sich vielleicht an dem Seki vorbeischleichen möchten. Aus diesem Grund war auch im oben erwähnten Hachioji no Seki [八王子関] eine spezielle Militärpolizei stationiert. Diese Truppe war als Hachioji Sennin [八王子千人] - Die tausend Mann von Hachioji - bekannt. Von Hachioji aus patroullieren sie über die Hügel, welche die geografische Grenze zwischen West- und Ostjapan bilden. Diese Samurai-Eliteeinheit wurde aus Tokugawa Ieyasu's vertrauenswürdigsten Truppen ausgewählt, kurz nachdem er seinen Sitz nach Edo legte. Bald wurde die Mitgliedschaft im Hachioji Sennin erblich gemacht und die Mitglieder waren äußerst stolz auf ihre militärischen Fertigkeiten und ihre Verantwortung, die Stadt des Shogun gegen Eindringlinge und Tunichtgute zu schützen. In der späteren Tokugawa-Zeit wurden 1000 der jüngeren Beamten von Hachioji - gennant Hachioji Sennin Doshin [八王子千人同心; die tausend Polisten von Hachioji] -  in die Einöde von Yubari [夕張] gesandt, um den nördlichen Teil des Landes zu schützen und zu erschließen.

Jeder Reisende, der das Hakone no Seki passieren wollte, wurde angehalten und bei Bedarf vom Kommandeur der Wachmannschaft im Detail ausgefragt, wobei die Angehörigen der niedrigen Klassen bei der Beantwortung der an sie gerichteten Fragen immer ihren Kopf gesenkt halten mußten, da es als sehr unhöflich angesehen wurde, einer höherrangigen Peson in die Augen zu sehen. Die Wachmannschaft sammelte zahlreiche Informationen bei ihren Befragungen, was der Regierung half, ihre Kontrolle über das Land aufrecht zu erhalten. Wer keine schwere Habe mit sich führte, mußte lediglich durch einen kleinen, schmalen Gang hindurchgehen, wo die Wachen eine Körperabtastung nach Waffen durchführten. Nachdem sich die Wachen vergewissert hatten, dass keinerlei Waffen im Gepäck waren, ging es aus durch das Gebäude und durch eine weitere Schranke auf der anderen Seite des Hakone no Seki.

Bei der Überprüfung der Reisenden wurde im allgemeinen das Augenmerk auf illegalen Besitz von Schwertern oder anderen Waffen und auf Schmuggel sowie auf gesuchte Verbrecher und Ruhestörer gelegt. Es war bspw. nicht erlaubt, Feuerwaffen nach Edo einzuführen. Die einzigen, denen der Zugang nach Edo mit Waffen erlaubt war, waren Samurai und einige wenige andere, die eine besondere Genehmigung zum Besitz eines Schwertes hatten. Die oberste regierende Klasse Japans waren die Samurai in ihren verschiedenen Rängen. Die zweite Klasse waren die Landwirte oder Bauern, welche den größten Teil der Bevölkerung ausmachen. Die dritte Klasse waren die Handwerker, die verschiedenste Arten von Produkten herstellten. Die niedrigste Klasse waren die Händler und Geschäftsinhaber. Menschen der unteren Klassen war jeglicher Waffenbesitz verboten. Jede unauthorisierte Person, die mit einer Waffe erwischt wurde, hatte mit Gefangennahme und schwerwiegender Bestrafung zu rechnen. Obwohl die Händler als unterste der vier Klassen betrachtet wurden, erreichten viele von ihnen einen relativ großen Reichtum und dies gab ihnen eine gewisse finanzielle Macht.

Der Hauptzweck des Hakone no Seki im speziellen war jedoch die Kontrolle der Reisebewegungen der Kriegerfürsten (Daimyo), deren Familien und Samurai. Die Familien der Daimyo [大名] wurden zu ihrer besseren Kontrolle vom Shogunat gezwungen, in Edo zu residieren und ihnen war die Reisebewegungen wie auch ein geheimgehaltener Transport militärischer Ausrüstung strengstens verboten. Wäh[6]rend die Daimyo selber für gewisse Zeiten in ihre Lehen zurückkehren durften, wo sie eine relative Freiheit besaßen, mußten ihre Frauen und Kinder ununterbrochen in Edo residieren. Die Frauen der Daimyo sollten daran zu hindern werden, das Kanto-Gebiet zu verlassen und zu ihren Männern zurückzukehren. Die Frauen wurden also als Geiseln im goldenen Käfig gefangen gehalten, und falls ein Daimyo rebellische Absichten hegen sollte, standen die Köpfe von Frau und Kind auf dem Spiel. Die Residenzen der - zu seiner Zeit schon ehemaligen - Daimyo in Edo beschrieb Erwin Baelz:

„Tokyo-Kaga-Yashiki, den 26. Juni 1876. Jeder der ehemaligen Feudalfürsten, Daimyo genannt, hatte nämlich in Yedo einen solchen Palast, so daß sich deren mehrere hundert hier befinden. Diese Paläste aber bestehen nicht aus einzelnen Gebäuden, sondern aus größeren oder kleineren Parkanlagen, von hohen Mauern mit einigen Toren umgeben, worin verstreut die Wohnungen des Fürsten, seiner Vasallen und des gesamten Gesindes untergebracht sind, so daß ein solcher Komplex oft ein riesiges Areal einnimmt. Mein künftiges Heim befindet sich oberhalb eines Hanges, zu dessen Füßen der große Hinobazu-Teich mit unzähligen Lotosblüten und einem reizenden roten Tempelchen liegt. Auch bietet es einen herrlichen Blick auf einen gegenüberliegenden Hügel, den alten schönen Park von Ueno, wo die Entscheidungsschlacht bei den Restaurationskämpfen erst vor acht Jahren fiel. Der Garten an meinem Haus ist mit alten Bäumen bestanden und sehr schön.“

Klingt eigentlich gar nicht schlecht, oder?

 

Obwohl es möglich war, sich um den Kontrollpunkt herum zu schleichen, wurden männliche Personen, die dies taten und gefangen wurden, prompt hingerichtet, während Frauen der Kopf rasiert wurde, bevor sie dem nächstbesten Interessenten zur freien Verfügung übergegeben wurden. Die Station war strategisch günstig gelegen, und bei einer Reise zwischen Kyoto und Edo gab es keinen anderen Weg als über Hakone. Die Wächter standen vor einem großen Tor und kontrollierten Gepäck sowie die offiziellen Reisegenehmigungen eines jeden, und ohne einen offiziellen Stempel auf diesen Reisegenehmigungen gab es kein Durchkommen. Es gab verschiedene Pässe für Samurai, Bauern, Händler, Kuriere und für Leute mit Pferdefuhren. Für Daimyo und Samurai konnten die Genehmigungen nur von Ministern oder deren Gefolgsleuten ausgeschrieben werden. Für die Pässe der Bauern und Händler waren die Dorfoberhäupter und Großgrundbesitzer verantwortlich. Eine solche Genehmigung lautete etwa wie folgt:

 

An: Alle Zollbeamten des Zollamts Hakone

Diese Genehmigung ist nur auf die Benutzung durch eine Person beschränkt. Die rechts erwähnte Person hat einen guten Grund, Hakone zu passieren. Wir bitten die Beamten von Hakone, den Inhaber der Genehmigung sicher durch den Kontrollpunkt zu geleiten. Für einen zukünftigen Gebrauch der Genehmigung bestätigen wir die auf dieser tegata (手形; Zolleinverständnis) aufgeführten Einzelheiten.

 

27. Mai, 2. Jahr des Keiô [慶応二年; 1866]

Myoshu (Bürgermeister)

 

Zur Überprüfung der Zugehörigkeit von Samurai oder Daimyo dienten große Tafeln, auf denen die Familienzeichen oder Wappen der dreihundert japanischen Feudalherren (Daimyo) der Tokugawa-Zeit verzeichnet waren. Dies ermöglichte es den Wachen, die Zugehörigkeit der Reisenden schnell zu erkennen und so die Informationen auf der Reisegenehmigung schneller verifizieren zu können.

Die Beamten des Kontrollpunktes setzten sich zusammen aus einem Bangashira [番頭] oder Oberaufseher, einem Yokometsuke [„Seitenauge;“ 目付き] oder Assistent, drei Joban [„verantwortlich sein;“ 上番] oder Wachen und etwa 15 Fußsoldaten [Ashigaru 足軽]. Neben den männlichen gab es auch weibliche Wachen, bekannt als Hitomi, die zur Untersuchung der Frauen eingesetzt waren, die das Hakone no Seki passieren wollten.

Der verantwortliche Beamte des Kontrollpunktes hatte den Status eines Samurai. Die anderen Wachen waren der Abstammung nach jedoch nicht unbedingt Samurai. Während ein echter Samurai jeden anderen seines eigenen Standes angreifen durfte, ohne eine Strafe fürchten zu müssen, war dies den Wachen nicht erlaubt: Sie waren keine Samurai, und nur ein Samurai durfte einen anderen Samurai verletzen oder töten. Da nun damit zu rechnen war, dass es mitunter zu Auseinandersetzungen mit bewaffneten Samurai kam, die sich einem Arrest zu entziehen versuchten, hätte der oben beschriebene Umstand die Arbeit der Wachen denkbar erschwert.

Um nun gegen bewaffnete Samurai, die sich einer Überprüfung oder Festnahme entziehen wollten, vorgehen zu können, kamen am Kontrollpunktes drei besondere Waffen zum Einsatz. Diese drei Waffen waren in ihrer Grundkonstruktion gleich, hatten jedoch durch die Konstruktion des vorderen Endes verschiedene zusätzliche Funktionen und wurden zusammen mitsu-dogu[7] [三道具; „die drei Geräte“] genannt, die drei klassischen Waffen zur Bändigung von Samurai. Craig irrte sich, als er alle drei Waffen unter dem Begriff Sodegarami zusammenfaßte[8], denn jede der drei Waffen hat eine eigene Bezeichnungen.

Das Sodegarami [袖搦], oder „Ärmelwickler“ war eine dieser Waffen. Das Sodegarami ist eine defensive Stangenwaffe, deren oberes Ende mit großen Nägeln gespiekt und mit Spitzen versehen ist. Hatte der Samurai bereits sein Schwert gezogen, was eindeutig als Akt des Widerstands zu werten gewesen war, wurde er mit der Spitze des Sodegarami notfalls auf Abstand gehalten und aus sicherer Entfernung von mehreren Seiten mit den Spieken an Ärmeln, Kleidung und/oder Hakama [袴] erfaßt und damit zu Boden gerissen. Demselben Zweck dienten auch der „Greifer“ oder Tsukubo [突棒], dessen Spitze im Gegensatz zum Sodegarami den Samurai nicht jedoch nicht auf Abstand halten, sondern diesen bei Flucht, zur günstigeren Positionierung heranziehen oder einfach den Schwertarmes kontrollieren sollten. War dies alles geschehen, kam nun ein weiters Werkzeug zum Einsatz, die „doppelt gezinkte Gabel“ oder Sasumata [刺又]. Mit dem oberen, wie ein Halbmond geöffneten Ende des Sasumata wurde der Samurai mit Arm oder Nacken auf dem Boden festgelegt. Nun wurde der festgenommene Samurai nach Hojojutsu-Manier [捕縄術], der Kunst der Fesselung, zusammengeschnürt. Die Beschreibung zeigt, dass bei der Auswahl dieser drei Waffen einige strategische Überlegungen bezüglich der Festnahme eines bewaffneten Samurai eingeflossen sind, denn sie ergänzen sich zu diesem Zwecke ganz hervorragend. Außerdem dienten sie ganz neben bei zur Einschüchterung normaler Reisender.

Während man vielerorts davon ausgeht, dass alle Samurai in den Waffenmethoden äußerst geschickt waren, gilt dies vor allem für die spätere Tokugawa-Zeit nicht unbedingt. Die meisten Leute aus der Samurai-Klasse arbeiteten als Regierungsbeamte, örtliche Authoritäten, Wachen, Polizisten und sie dienten entweder dem Shogun oder einem der lokalen Daimyo. Die üblichenWaffen dieser Zeit waren das Katana [刀], welches die vom Samurai im Kampfe am häufigsten benutzte Waffe war. Wakizashi [脇差し], das kürzere der beiden Schwerter, wurden zum Teil un din einigen Stilen zwar auch im Kampf benutzt, doch ihr hauptsächlicher Zweck war es, die Selbstentleibung damit vorzunehmen (Harakiri腹切り; Seppuku切腹) falls eine Verletzung im Kampf, oder die Verletzung der Ehre dies nach dem japanische Kriegercodex des Bushido [武士道] aus irgendeinem Grunde erforderlich machen sollte. Soldaten von niedrigerem Rang benutzten Speere, Bögen oder Musketen.

Der Umstand nun, dass gerade die zum Tokugawa-Shogunat gehörigen Samurai oft nur noch als Beamte tätig waren, führte zu einer Verschlechterung ihrer kämpferischen Fertigkeiten. Donn F. Draeger[9] beschrieb dies so:

„Die Tokugawa Bushi wurden für ihre lauwarme Tapferkeit im Falle eines möglichen Kampfes bekannt. Die provinziellen Bushi blieben auf der anderen Seite jedoch in ihrer harten Umgebung fest in dem alten Kampfgeist verwurzelt. Dort, in der rauhen Landschaft, inspirierten die Spuren der klassischen Schulen der Kriegskunst weiterhin die Männer des Kampfes im leidenschaftlichen Glauben an die Werte von Loyalität und Ehre als unentbehrliche Merkmale des wahren Kriegers.“

Draeger unterscheidet also in Tokugawa-Samurai und in die Samurai der Provinzen. Diese Änderung der kämpferischen Kultur hin zur Kultur von Beamten und Lebemännern zeigt sich in der Unzufriedenheit des Hagakure wie auch in den Geschichten um Miyamoto Musashi [宮本武蔵] (1584-1645), wie er bspw. den eingebildeten und „verstädtischten“ Yoshioka-Clan [吉岡氏] aus Kyoto demontierte. Erwin Baelz[10] beschrieb die Daimyo der frühen Meiji-Zeit später u.a. so:

„Tokyo, 2. April 1879. Nachmittags mit Oka das sechsjährige kranke Kind des Daimyo von Sendai, Datte besucht. Der Knabe ist, wie fast alle Daimyokinder, überaus schwach entwickelt, zart, gescheit, aber nervös, dieses größtenteils durch die höchst törichte Verzärtelung. Ein Dutzend Personen, Männer und Frauen, haben nichts anderes zu tun als das Kind zu hätscheln und zu tätscheln... So war früher die Erziehung aller Daimyokinder. Ja. Es soll noch schlimmer gewesen sein. Da ist es freilich kein Wunder, daß es unter den Daimyo fast keine kräftigen Männer gibt.“

Die städtischen Samurai verloren also ihre herausragenden Kampffertigkeiten mit der fortschreitenden Zeit des Friedens und wandten sich anderen Beschäftigungen zu. Draeger schreibt weiter:

„Der allgemeine Niedergang der kämpferischen Fertigkeiten der Tokugawa Bushi wird in der Modifikation der mitsu-dogu deutlich, den drei klassischen Waffen [Sasumata, Sodegarami und Tsukubo] die im Zusammenspiel zur Kontrolle von Schertmännern benutzt wurden. Alle drei Waffen hatten lange Schäfte, um ihre Anwender vor der geübten Klinge eines Schwertmannes zu schützen.“

Da nun die städtischen Samurai eigentlich hauptsächlich Beamte waren, und, obwohl sie zwei Schwerter trugen, im Kampfe mit diesen mitunter gar keine besonderen Fertigkeiten besaßen, wurden in der Tokugawa-Zeit „diese Waffen zu reinen Zierobjekten, da viele Bushi gar nicht wußten, wie sie im Kampf anzuwenden waren. Sie wurden durch drei andere Waffen ersetzt, die von der Tokugawa-Polizei benutzt wurden: die Jutte oder „Eisenschlagstock“ [十手]; die Manraki-gusari [万力鎖; auch einfach Kusari 鎖oder Kusarifundo鎖分銅] oder Kette-mit-Gewicht-am-Ende und der Rokushaku-bo [六尺棒], eine etwa 1,80 m lange Hartholzstange. Mit Ausnahme des letzteren waren diese Waffen relativ kurz, ein Merkmal, dass die Anwender derselben sehr nah an die festzunehmende Person heranführte. Allgemein ausgedrückt wurden diese drei Waffen [im Gegensatz zu den mitsu-dogu] unabhängig voneinander benutzt. Eher als ein Zeugnis für die Fertigkeiten des Anwenders deutet dies auf mangelnde Fertigkeit des festzunehmenden Schwertmannes hin. Diese neuen Waffen, vielleicht mit Ausnahme der Stange, hätten sich nicht als wirksam gegen klassische Schwertmänner erwiesen.”

Das Bakufu jedoch wollte das Shogunat nicht vor den hauptsächlich beamteten Tokugawa-freundlichen Samurai schützen, sondern vor den durch die „Spuren der klassischen Schulen der Kriegskunst“ inspirierten Samurai der möglicherweise rebellischen Daimyo. Wenn nun gerade diese im Kriegshandwerk geübten Samurai an ein Seki kommen sollten und Ärger heraufbeschworen, hatten die Wachen es entsprechend mit „klassischen Schwertmännern“ zu tun und die „neuen Waffen“ hätten sich „nicht als wirksam“ herausgestellt.

Die von Draeger beschrieben neuen Waffen Jutte, Manraki-gusari und Rokushaku-bo waren unter der Tokugawa-Polizei verbreitet und wurden, zumindest die Jutte, auch in Hakone eingesetzt[11]. Ob sie in Hakone und an anderen Seki die drei klassischen Waffen, die im Zusammenspiel zur Kontrole von Schertmännern benutzt wurden, jedoch tatsächlich völlig verdrängten, ist aus oben angeführten Gründen anzuzweifeln.

Hakone, in den Bergen zwischen Kyoto und Edo gelegen, war während der japanischen Tokugawa-Zeit eine der berühmtesten Kontrollpunkte Japans. Die wirkungsvollsten Festlegetechniken des Jiu-jitsu für den Einsatz gegen widerstrebende Samurai sollen hier entwickelt worden sein[12]. Die Tokugawa-Zeit wurde von den Samurai geprägt und 1868 durch sie beendet. Erwin Baelz liefert auch hierzu einen Bericht ab[13]:

„(Aus einer späteren Abhandlung von Erwin Bälz über die Meji-Zeit) Auch die ‚Daimyo,’ die Fürsten, namentlich die mächtigeren und von Yedo entfernteren, besannen sich allmählich darauf, daß sie doch nur durch Gewalt dem Shogun Untertan waren und daß die Anforderungen, die dieser an sie stellte, unberechtigt seien. Kurz, als in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Amerikaner unter Perry in Japan erschienen, bestand schon eine weitverbreitete Gärung und eine shogunfeindliche Bewegung im ganzen Lande. Unter Führung der bereits mächtigen südlichen Herzogtümer Satsuma und Choshiu nahm die Aufregung allmählich einen mehr oder weniger revolutionären Charakter gegen das Shogunat an, wobei weniger die Fürsten selbst als vielmehr eine Anzahl Samurai die eigentlichen Leiter waren. Diese setzten sich, was von dem Shogunat direkt verboten war, mit dem Kaiserhofe in Kyoto und den Angehörigen des Hofadels, wie Iwakura und Sanjo in Verbindung. Und sie und der Daimyo von Tosa bewogen den Shogun, abzudanken zugunsten des Kaisers. Diese Abdankung nahm aber der Shogun zurück, da er bei der Neuverteilung der Ämter ungerechterweise übergangen worden war. Und so kam es 1868 zum Bürgerkrieg, der mit der endgültigen Niederlage des Shogunats endete. Sämtliche 277 Daimyo erkannten den Kaiser als ihren alleinigen Herrn an und verzichteten ein Jahr darauf vollkommen freiwillig auf ihre sämtlichen Rechte zu seinen Gunsten; und ihre Vasallen, die Samurai, verloren ihre Privilegien. Damit war das Feudalsystem ein für alle mal beseitigt.

1869, ein Jahr nach Abschaffung des Shogunats, wurde der Kontrollpunkt in Hakone geschlossen und zerstört. Seitdem war die Ruine ein bekannter Ort in Hakone, wurde 1922 zum bedeutenden Kulturdenkmal erklärt und 1965 nachgebaut. Heute kann der Kontrollpunkt an seiner ursprünglichen Lokation zusammen mit einem Museum, dem Hakone Kontrollpunkt Museum, besichtigt werden, in dem eine Auswahl von Samurai-Artefakten gezeigt wird, wie Reiseausrüstung, offizielle Genehmigungen, Samurairüstungen und lebensgroße Modelle, die Szenen aus dem Kontrollpunkt nachstellen. Auch der Hinrichtungsort kann besichtigt werden und Schauspieler spielen die dramatischeren Momente der Geschichte dieses Kontrollpunktes nach.

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Quellen (Auszug)

Dictionnaire D’histoire et de Géographie du Japon. E. Papinot. Libraire Sansaisha (Tokyo) / Kelly & Walsh Ltd. Yokohama, Shanghai, Hongkong, Singapore, 1906.

Darrell Max Craig: Japans Ultimate Martial Art – Jujitsu before 1882. Charles E. Tuttle Co., Inc. Boston/Rutland, Vermont/ Tokyo, 1995.

The Hakone Checkpoint. Broschüre des Hakone Checkpoint Management Office.

Hakone National Park. Broschüre des Hakone Town Office (Oktober 2000).

Toku Bälz (Hrsg.): Erwin Bälz. Tagebücher – Briefe – Berichte, mit 22 Bildern. J. Engelhorns Nachf. Adolf Spemann Stuttgart 1930.

Donn F. Draeger: Classical Bujutsu. The Martial Arts and Ways of Japan. Band 1. Weatherhill, New York – Tokio, 1973.

Engelbert Kaempfer, Georg Heinrich von Langsdorff, Philipp Franz von Siebold - Reisen in Nippon. Berichte deutscher Froscher des 17. und 19.  Jahrhunderts in Japan. Ausgewählt und eingeleitet von Herbert Scuria. Verlag der Nation, Berlin 1968.

 

Fußnoten 

[1] Papinot, E.: Dictionnaire D’histoire et de Géographie du Japon. Illustré de 300 Gravures, de Plusieurs Cartes, et suivi de 18 Appendices. Libraire Sansaisha, Tokyo und Kelly & Walsh Limited, Yokohama/Shanghai/Hongkong/Singapore, 1906.

[2] Craig, Darrell Max: Japan’s Ultimate Martial Art. Jujitsu Before 1882. The Classical Japanese Art of Self-Defense. Charles E. Tuttle Co., Inc., Boston/Rutland, Vt./Tokyo, 1995, S. 99.

[3] Hanno Beck.

[4] Engelbert Kaempfer, Georg Heinrich von Langsdorff, Philipp Franz von Siebold - Reisen in Nippon. Berichte deutscher Froscher des 17. und 19.  Jahrhunderts in Japan. Ausgewählt und eingeleitet von Herbert Scuria. Verlag der Nation, Berlin 1968.

[5] Eine Theorie neueren Datums deutet an, dass schon lange vorher ein Kontrollpunkt in Hakone existierte.

[6] Toku Bälz (Hrsg.): Erwin Bälz. Tagebücher – Briefe – Berichte, mit 22 Bildern. J. Engelhorns Nachf. Adolf Spemann Stuttgart 1930.

[7] Vgl. Donn F. Draeger: Classical Bujutsu. The Martial Arts and Ways of Japan. Band 1. Weatherhill, New York – Tokio, 1973. S. 49.

[8] Darrell Max Craig. Japan’s Ultimate Martial Art. Jujitsu Before 1882. Charles E. Tuttle Co., Inc. Boston/Rutland, Vermond/Tokio, 1995. S. 98-99.

[9] Die noch dazu von Leuten mit niedrigerem Status gegen sie eingesetzt werden konnten.

[10] Toku Bälz (Hrsg.): Erwin Bälz. Tagebücher – Briefe – Berichte, mit 22 Bildern. J. Engelhorns Nachf. Adolf Spemann Stuttgart 1930.

[11] Darrell Max Craig. Japan’s Ultimate Martial Art. Jujitsu Before 1882. Charles E. Tuttle Co., Inc. Boston/Rutland, Vermond/Tokio, 1995. S. 98-99.

[12] Darrell Max Craig: Japans Ultimate Martial Art – Jujitsu before 1882. Charles E. Tuttle Co., Inc. Boston/Rutland, Vermont/ Tokyo, 1995. S.99.

[13] Toku Bälz (Hrsg.): Erwin Bälz. Tagebücher – Briefe – Berichte, mit 22 Bildern. J. Engelhorns Nachf. Adolf Spemann Stuttgart 1930.

 

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