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歴史 |
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• Kapitelauswahl |
• Konsolidierung • Konsolidierung König Shō Tei 尚貞 (reg. 1669-1709) gelang es die Mauer der offenen Feindseligkeiten zwischen Satsuma und Ryūkyū in beträchtlichem Maße niederzureißen. Beispielsweise setzte er durch, dass die Okinawaner selber wieder bestimmte Ämter bekleiden konnten. Diese Maßnahmen führten zwar keineswegs zu echter Akzeptanz der Besetzung und Kontrolle durch die Satsuma, doch kam es zu einer grundsätzlichen Annäherung. Von Bedeutung für das Kobudō ist dabei, dass diese relative Annäherung es den höheren Klassen von Ryūkyū nun teilweise ermöglichte, sich ungestraft der Waffenübung hinzugeben, obwohl diese offiziell verboten blieb. So wurde es beispielsweise verschiedenen Personen erlaubt, die Jigen-ryū 示現流 Methoden der Satsuma Samurai zu erlernen, die aus Kenjutsu 剣術 (Schwertkampfmethoden) und Bōodori 棒踊り bestanden. Bōodori 棒踊り, oder Stocktanz, beschränkte sich hierbei nicht auf den etwa 1,80 m langen Stock, sondern umfasste zahlreiche Waffen, denen Stöcke in verschiedenen Formen und Ausprägungen zugrunde lagen. Unter den Leuten, die in Satsuma lernten, waren auch Sakugawa Kanga 佐久川寛賀 und Bushi Matsumura Sōkon 武士松村宗昆 (1806-1895), sowie weitere Angehörige der Ryūkyū Bushi Klasse. Obwohl die Waffenmethoden von Ryūkyū vereinzelt bis in frühere Zeiten nachzuweisen sind, begann die heute bekannte Kobudō-Tradition mit ihren überlieferten Kata 型(形) in größerem Maße erst im ausgehenden 18. Jahrhundert.
Hōshū 封舟, "Lehen-Boot." Ein anderes Wort für Ukansen 御冠船, oder "Kronenschiff." Die chinesischen Kaiser bestätigten weiterhin jeden neuen König von Ryūkyū in seinem Amt durch die Sendung solcher Schiffe mit ihren Investiturgesandtschaften. Aus dem Chūzan Denshin Roku (Aufzeichnungen der wahren Geschichte von Chūzan, 1766)
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